In den oberitalienischen Feldzügen des Polnischen Thronfolgekrieges und im folgenden Krieg gegen die Türken erwarb sich B erste Verdienste. Dadurch wurde Prinz Karl von Lothringen auf ihn aufmerksam. Im Österreichischen Erbfolgekrieg machte er ihn zu seinem Generaladjutanten, für die Zeit, da er den Oberbefehl über die kaiserliche Armee führte. B avancierte nun rasch, wurde 1744 Oberst und führte kleine Operationen selbständig aus. Am 2. Dezember 1744 eroberte er Mittenwalde und erstürmte im folgenden Jahr Kosel. Schon 1746 stieg B zum Generalmajor auf, 1754 wurde er Feldmarschall-Leutnant und 1758 General der Kavallerie. Seit 1754 war er Inhaber eines Kürassier-Regiments, das 1764 aufgelöst wurde. Für sein umsichtiges Handeln in der Schlacht bei Torgau 1760, in der er verwundet wurde, erwarb sich B das Großkreuz des Militär-Maria-Theresien-Ordens. Nach seiner Genesung erhielt B ein selbständiges Korps, ohne jedoch noch wesentlichen Anteil am Krieg zu haben. 1763 wurde B kommandierender General des Generalats Siebenbürgen und unternahm große Anstrengungen, die Organisation der siebenbürgischen Militärgrenze zu verbessern.
Lit.: Allgemeine Deutsche Biographie, Band 3, Leipzig 1876.
Hirtenfeld, Joseph: Der
Militär-Maria-Theresien-Orden und seine Mitglieder, Wien 1857.
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