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Galizisches Ulanen - Regiment
Nr. 1
(1849) Otto, Erzherzog, FML
Errichtung:
Mit 1.11.1791 aus den bei den Chevauxlegers Regimentern Kaiser, Karaiczay,
Lobkowitz und Levenehr (1860 als DR Nr. 4 aufgelöst) bestandenen Ulanen
- Divisionen mit dem Stande von 4 Divisionen als Ulanenregiment formiert.
1798 erhielt es als solches die Nr. 1.
1801, bzw. 1814 je einen Stamm an Chargen und Mannschaften an die neu aufgestellten
Ulanenregimenter Nr. 3 und 4 abgegeben.
1809 die Kavallerie (Ulanen) der fränkischen Legion inkorporiert.
1860 die 4. Division an das neu aufgestellte Freiwilligen - Ulanenregiment
(später Graf Trani Nr. 13) abgegeben.
Ergänzungen:
Dieses Regiment rekrutierte sich seit seiner Errichtung aus Galizien, von
1853 an aus dem Bezirke des IR Nr. 56 (Wadowice), 1857-60 aus den Bezirken
der IR Nr. 20 und 56 (Neu - Sandec und Wadowice), von 1867 - 89 aus jenem
von Nr. 13 und 56 (Krakau und Wadowice). Ab da war das Reg. mit der Ergänzung
an den Bereich des 1. Korps (Militär-Territorial-Bezirk Krakau) gewiesen.
Friedensgarnisonen:
1791 Sáros-Patak, dann Rosenau, 1793-94 Lodi, 1798-99 Straubing,
1801-05 Pardubitz, 1806 Gabel, dann Bischof-Teinitz, 1807-09 Klattau, 1810
Pardubitz, 1811 Gaja, dann Gyöngyös, 1812-13 Nagy-Tapocsán,
1814-15 Debrecén, 1815 St. Floeian, 1816 Grosswardein, 1817 Wien, 1818
Saaz, 1843 Wien, 1845-48 Pardubitz, 1849 Neusohl, 1850 St. Georgen, dann
Beraun, 1851 St. Georgen, 1854 Krakau, 1855-59 Wessely, 1860 Wessely, 1862
Mährisch Neustadt, 1863 66 Tarnów, 1866 Lugos, 1868 Temesvár,
1871 Oedenburg, 1876 Tarnów, 1880 Krakau, 1895 Wien, !899 Monasterzyska.
Regiments-Kommandanten:
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1792
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Johann v.
Mészáros, FML
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1797
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Maxmilian
Graf Merveldt, GM, G.d.C.
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1815
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Ernst, Herzog
Sachsen-Coburg-Gotha, G.d.C.
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1844
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Carl Graf Civalart, G.d.C.
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1865
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Carl Graf
Grünne, G.d.C.
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1884-85
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unbesetzt
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1885
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Erzherzog
Rudolf, Kronprinz, FML
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1889-94
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unbesetzt
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1894
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Erzherzog
Otto, Oberst, FML
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Zweite Inhaber:
1815 - 1844 Carl
Graf Civalart, FML, G.d.C
Regiments-Kommandanten:
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1791
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Anton, Frhr.
v. Schubirz, Oberst
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1796
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Ezechiel
v. Mattyásovszky, Oberst
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1798
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Achilles
v. Brea, Oberst
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1800
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Ludwig Graf
Wallmoden - Gimborn, Oberst
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1807
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Joseph Frhr.
v. Bogdan, Oberst
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1809
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Ludwig Frhr.
v. Wilgenheim, Oberst
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1814
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Bartholomäus
Graf Alberti de Poja, Oberst
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1819
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Wilhelm Frhr.
v. Hammerstein - Ecquord. Oberst
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1823
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Friedrich
Anton Prinz Hohenzollern - Hechingen, Oberst
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1831
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Cornelius
Frhr. v. Dankelmann, Oberst
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1838
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Adolph v.
Mengen, Oberst
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1845
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Carl v. Almásy, Oberst
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1849
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Hermann Graf
Nostitz - Rieneck, Oberst
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1851
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Wilhelm Frhr.
v. Koller, Oberst
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1858
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Adolph v.
Mengen, Oberst
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1865
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Friedrich
Ziegler v. Klipphausen, Oberst
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1869
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Eduard Frhr.
Fleissner v. Wostrowitz, Oberst
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1870
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Alexander
Graf Kálnoky de Köröspatak, Oberst
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1874
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Carl Frhr.
v. Lasollaye, Oberst
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1878
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Rudolph Graf
Grünne, Oberstlieutenant
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1878
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Franz Kunz,
Oberstlieutenant - Oberst
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1882
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Otto Frhr.
v Gemmingen - Guttenberg, Oberst
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1887
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Albert Graf
Nostitz - Rieneck, Oberstlieutenant - Oberst
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1892
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Carl Frhr.
Dlauhovesky v. Langendorf, Oberst
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1898
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Oscar Graf
Ludolf, Oberst
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Feldzüge:
| 1794 |
auf den Kriegsschauplatz
in Italien |
| 1795
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fochten Abteilungen des
Reg. mit Auszeichnung bei Savona und S. Giacomo, wo Rittmeister Brochowsky
sich den MTO erwarb, dann bei Voltri und Loano |
| 1796
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nahmen 6 Eskadronen an den
Kämpfen bei Voltri, Milessimo, Codogno und Lodi teil. Dort deckte
Rittmeister J.v. Domokos mit der Oberstlieutenants - 2. Eskadron den Rückzug
des Korps Sebottendorf und erwarb sich den MTO. Nach den Kämpfen
Anfangs August , kamen 2 Eskadronen zum Korps Davidivich, die übrigen
in die Hauptarmee, fochten bei Calliano, Bassano, Castellaro und la Favorita
und wurden mit den übrigen Truppen Wurmser`s nach Mantua gedrängt,
dessen Verteidigung sie mitmachten.
Die 2. Majors - Division machte
Kämpfe bei Caldiero, Arcole und Rivoli mit |
| 1797
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In Folge der Kapitulation
von Mantua rückten die obigen 6 Eskadronen bis zur Auswechslung in
die Erblande ab. Die 2. Majors Div. machte den Rückzug nach Kärnten
mit, ohne Aktion. Nach dem Waffenstillstand wurde eine Eskadron bei der
Besetzung von Dalmatien verwendet |
| 1799
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in Deutschland eingeteilt,
focht das Reg. bei Ostrach mit Auszeichnung. Später kam es in das
am Mittelrhein verbliebene Korps Sztáray, wo sich einzelne Offiziere
bei kühn geführten Streifzügen auszeichneten. Das Reg.
bei der Verteidigung der Posten bei Kehl. |
| 1800
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focht das Reg. bei Möskirch,
Biberach, Schwabmünchen, Neresheim und Odelzhausen. Im Juni unternahm
Oberstlieutenant Wallmoden einen gelungenen Streifzug in das Murg - und
Kinzigtal. Im Spätherbst stand das Reg. bei Regensburg, von wo aus
Abteilungen verschiedene gelungene Streifzüge unternahmen, so unter
Rittmeister Scheibler, der bei Oettingen ein französisches Kürassier
- Reg. überfiel. |
| 1805
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6 Eskadronen im Koprs Kienmayer
in Deutschland. Die Oberstlieutenant-Div. war im Reservekorps und schloß
sich nach der Katastrophe von Ulm dem Korps Erzherzog Ferdinand an und
machte das Gefecht bei Stecken mit. Auf dem Rückzug des Korps (Inzw.
Merveldt) nach Ober-Steyer zeichnete sich Rittmeister W. Frhr. v. Mengen
mit einer detachierten Eskadron bei der Befreiung von 2 bereits abgeschnittenen
Infanterie Bataillonen der Arriérgarde besonders aus. Er erhielt
den MTO. Rittmeister Scheibler, beim Rückzug durch Aufhebung eines
feindlichen Posten in Urfahr erfolgreich außertourlich zum Major
bei Rosenberg-Chevauxlegers befördert |
| 1809
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erneut in Deutschland im
2. Korps Kolowrat zeichnete sich Major E. Graf Mensdorff in dem Gefecht
der Avantgarde bei Ursensollen - Amberg besonders aus. Abteilungen des
Reg. nahmen an der Einnahme von Stadt am Hof und den Kämpfen bei Regensburg
teil, wo am 21.4. eine Eskadron von franz. Kavallerie Regimentern umzingelt
wurde, sich aber mit Bravour aber bedeutenden Verlusten durchschlug. Major
Malowetz gefallen.
Später kamen 6 Eskadronen
in die Division Sommariva, wo sie abteilungsweise an verschiedenen Gefechten
teilnahmen, sowie Streifzüge durchführten. Im Juli nach Böhmen,
wo sich bereits die 1. Majorsdivision, die an den Unternehmungen gegen
Sachsen , den Gefechten bei Gefrees, Nürnberg u. A. teilgenommen hatte,
befand.
Oberstlieutenant Mensdorff
wurde mit dem MTO ausgezeichnet, Rittmeister Mengen zum Major bei Ulanen
Nr. 3 befördert |
| 1813
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stand das Reg. mit 3 Divisionen
in Innerösterreich . 2 Div. bei der Verteidigung von Loibl, Abteilungen
der Oberstlieutenant - Div bei Feistritz, Lippa und Krainberg im Feuer.
Bei der weiteren Vorrückung nach Italien fochten Abt. bei Bassano,
S. Marco; zwei Eskadronen standen vor Palmannova.
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| 1814
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war das Reg. in der Umgebung
von Mantua bis zu Po verteilt und beteiligte sich an mehreren kleinen
Affairen. Bei Volta gelang es Lieutenant Fausch eine bereits abgeschnittene
Kompanie des 10. Feldjäger Bataillons zu retten. Eine Eskadron an
dem Gefecht bei Monzambano beteiligt |
| 1815
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bei der Armee in Frankreich
und dem Einzug in Paris beteiligt |
| 1848
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bei der Unterdrückung
des Aufstandes in Prag beteiligt und rückte dann unter FM Fürst
Windisch-Graetz zur Unterwerfung von Wien; kämpfte im Gefecht bei
Schwechat. Bei der Vorrückung nach Ungarn kam die Oberst-lieutenants
Div. bei Bábolna in`s Gefecht. |
| 1849
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beteiligten sich Abteilungen
bei dem Gefecht bei Waitzen, Schemnitz, der Schlacht bei Kápolna,
in welcher sich die 2. Majors Div. auszeichnete, den Gefechten bei Kál
und Eger-Farmos. Ein Streifkommando unter Oberst Almásy wurde bei
Losoncz überfallen und erlitt große Verluste. Eine Division
focht bei Hatvan und Puszta-Csem (Komorn). Im Sommerfeldzug standen 5 1/2
Eskadronen teils bei Komorn, teils an der Waag und nahmen an den Gefechten
bei Vásárút, Böös, Aszód, der Schlacht
bei Pered teil und kamen dann zur Zernierung von Komorn, wo sie bis zum
Ende des Feldzuges blieben. In dem Treffen bei Puszta-Herkály a,
3.8. zeichnete sich das Reg. unter Graf Nostitz aus, indem es durch heldenmütige
Aufopferung den Rückzug von 3 Bataillonen und der ganzen Artillerie
deckte. Eine halbe Eskadron machte den Feldzuge der Süd-Armee unter
Banus Jellacicz mit, die 1. Majors-Div. rückte im Juni 1849 aus Böhmen
auch nach Ungarn und wurde der russischen Division Paniutine zugeteilt.
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| 1859
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war das Regiment in Italien,
einzelne Abt. auf Vorposten und Streifzügen, in Gefechten bei Borgo
Vercelli, Novara u. A. Bei Magenta kam das Reg. mit Ausnahme der 4. Eskadron
wenig zur Verwendung. Mit Auszeichnung focht es bei Solferino.
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| 1866
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5 Eskadronen bei den Truppen
unter FML Rzikowsky an der galizisch-preussichen Grenze im Vorpostendienst
Im Gefecht bei Osiweczim zeichnete sich die 4. und 5. Eskadron aus,
die 6. bei Kenty, Dziedzitz, Goczalkowice und bei der Verfolgung der Klapka`schen
Legion aus. |
Adjustierung des Reg. Nr. 1
1790: gelbe Czapka, grasgrüne Kurtka, ponceaurote
Egalisierung, weisse enge Hosen, gelbe Knöpfe
1798: kaisergelbe Czapka, dinkelgrüne Kurtka und Beinkleider, ponceaurote
Egalisierung, gelbe Knöpfe
1865: gelbe Tatarka, lichtblaue Ulanka und Hosen, krapprote Egalisierung,
gelbe Knöpfe
1868: kaisergelbe Tatarka, lichtblaue Ulanka, krapprote Stiefelhosen und
Egalisierung, gelbe Knöpfe
1876: kaisergelbe Czapka, lichtblaue Ulanka, krapprote Egalisierung und
Stiefelhose, gelbe Knöpfe
Trompeter vom UR Nr. 1 um 1855
Quellen:
- Obstlt. Alphons Frhr. v. Wrede,
Geschichte der K.u.K. Wehrmacht von 1618 bis Ende des XIX. Jahrhunderts
- OSPREY MILITARY,
Men-at-arms Series Nr. 329
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