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Galizisches Ulanen - Regiment Nr. 2
(1800) Schwarzenberg, Carl Philipp Fürst zu, FM
(+ zu Leipzig, den 15. Oktober 1820)
Das Regiment hat den Namen auf immerwährende Zeiten zu führen.
Als Auszeichnung für die vom Regimente früher
in Feldzügen erworbenen Verdienste trugen die Offiziere desselben das
Panzerkettchen mit 3 Löwenköpfen an der Czapka statt von vergoldetem
Metall, wie bei den übrigen Ulanenregimentern, solches von Silber.
Errichtung:
Im September 1790 aus drei beim O`Donnel`schen
Frei-Koprs aufgestellten Ulanendivisionen als selbständiges "Ulanen
- Frei - Korps" formiert und hatte dasselbe den Namen des jeweiligen Kommandanten
zu führen.
1798 wurde es in ein reguläres Ulanenreg. umgewandelt und erhielt als
solches die Nr. 2.
1801 bzw. 1814 Stämme an Charge und Mannschaften an die neu aufgestellten
Ulanenregimenter Nr. 3 und 4. abgegeben.
1860 die 4. Division an das neu aufgestellte Freiwilligen-Ulanen-Regiment
(später Graf Trani) abgegeben.
Ergänzungen:
Dieses Regiment rekrutierte sich seit seiner Errichtung
aus West-Galizien, von 1853 aus dem Werbebezirk des IR Nr. 40 (Rzeszów),
von 1857-82 aus den Ergänzungsbezirken der IR Nr. 40 und 57 (Rzeszów
und Tarnów), von 1883-89 auch noch aus jenem von Nr.20 (Neu-Sandec).
Seit 1889 war es mit der Ergänzung an den Bereich des 1. Korps (Militär-Territorial-Bezirk
Krakau) gewiesen.
Friedensgarnisonen:
1798-99 Jaroslawl, 1801 Holleschau, 1803-05 Ungarisch-Brod,
1806 Reichenau, 1807 Nachod-Hohenmaut, 1808-09 Saaz, 1810 Brandeis, 1814
Wien, 1815 Gaja, 1820 Troppau, 1821 Prosnitz, 1828 Austerlitz, 1833 Gyöngyös,
1836 Pécsvár, 1843-48 Alt-Arad, 1849 Zombor-Baja, 1850 Kolin,
1851 Wien, 1852 Stzadtl-Enzersdorf, dann Gyöngyös, 1854 Debrezin-Kécskemét,
1855 Fünfkirchen, 1856-59 Mediasch, 1860 Gyöngyös, 1863 Szigetvár,
1864-66 Tolna, 1866 Pest, 1867 Rákos-Palota, dann Ruma 1870 Tarnów,
1876 Brünn, 1879 Wien, 1884 Tarnów.
Korps Kommandanten, nach welchen das Ulanen-Freikorps benannt wurde:
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1790
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Bernhard Frhr.v. Degelmann, Major
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1793
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Carl Philipp Fürst Schwarzenberg,
Oberstlieutenant
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1794
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Johann Graf v. Keglevich, Oberstlieutenant
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1796
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Anton Vogl, Oberstlieutenant
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1797
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Joseph Frhr. v. Motschlitz, Oberstlieutenant
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Regiments-Inhaber:
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1798/1800
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unbesetzt
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1800-20
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Carl Philipp Fürst zu Schwarzenberg,
FML, FM
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1822
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Ferdinand Herzog Sachsen-Coburg-Saalfeld,
GM, FML
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1828
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Franz Frhr. v. Vlasits, FML
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1840
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Wilhelm Frhr. v. Hammerstein-Ecquord,
FML, G.d.C.
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1861
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Franz Ritter v. Wallyemare, FML
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1866-87
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Carl Zaitsek von Egbell, FML
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Regiments Kommandanten:
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1798
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Emmanuel Frhr. v. Trach, Oberst
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1800
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Moriz Fürst zu Liechtenstein, Oberst
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1805
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Ignaz Graf Hardegg, Oberst
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1809
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Carl Schmuttermayer, Oberst
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1812
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Ferdinand Fürst Kinsky, Oberst
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1813
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Carl Frhr. v. Mengen, Oberst
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1820
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Franz Chevalier Germain, Oberst
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1829
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Franz Graf Lamberg, Oberst
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1834
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Franz Graf Schaaffgotsche, Oberst
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1841
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Carl Frhr. v. Lederer, Oberst
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1848
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Friedrich Frhr. v. Blomberg, Oberst
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1849
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Wilhelm Ritter v. Faber, Oberst
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1854
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Friedrich Frhr. Dlauhowesky von Langendorf,
Oberst
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1859
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Friedrich Graf Schaaffgotsche, Oberst
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1864
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Julius, Fluck von Leidenkron, Oberst
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1866
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Carl Gelan, Oberts
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1871
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Nicolaus Watzesch von Waldbach, Oberst
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1872
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Ferdinand Meyszner, Oberst
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1877
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Miecislaus Ritter Laszowsky von Kraszkowiecze,
Oberst
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1880
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Anton Frhr. v. Bechtolsheim, Oberst
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1882
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Georg Bohl, Oberstlieutenant
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1882
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Oswald Graf Kielmansegg, Oberstlieutenant-Oberst
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1889
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Anton Frhr. Malowetz von Malowitz und
Kosor, Oberst
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1894
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Anton Frhr. v. Hagen, Oberst
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1899
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Carl Graf Huyn, Oberst
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Feldzüge:
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1792
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stand das Reg. in den Niederlanden, wo
sich 3 Eskadronen bei Bossut auszeichneten
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1793
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fochten Abteilungen bei Neerwinden-Tirlemont,
Fürst Schwarzenberg zeichnete sich bei Famars und Valenciennes
aus. Später nahm das Korps am Gefecht bei Bassuyan teil
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1794
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an den Kämpfen bei Landrecies beteiligt,
dann bei Pont-á-Marque und Guise. Rittmeister J. Frhr. v. Bogdan
zeichnete sich in beiden Feldzügen mehrmals aus
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1795
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Oberstlieutenant Graf Keglevich zeichnete
sich bei der Einnahme der Schanzen vor Mainz aus. Das Korps nahm am Gefecht
von Meissenheim teil.
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1796
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focht das Korps bei Amberg und Giessen,
wo sich Rittmeister D. Graf Hardegg hervortat
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1797
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stand das Korps am Niederrhein (an der
Lahn)
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1799
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focht das Regiment bei Ostrach und mit
besonderer Auszeichnung bei Stockach. Eine Eskadron unter Rittmeister Bretschneider
zeichnete sich bei der Einnahme des Luciensteiges aus. Das Reg. nahm
an der 1. Schlacht bei Zürich teil und focht unter seinem Kommandanten
Fürst M. Liechtenstein mit besonderer Auszeichnung bei der Einnahme
der Neckarauer Schanzen (Mannheim). In dem Gefecht bei Neckarhausen wehrte
das Reg. mehrfache Angriffe einer ganzen französischen Division ab.
Dabei zeichnete sich Rittmeister Frhr. v. Bogdan bei dem späteren
Rückzug durch standhafte Verteidigung der Neckarbrücke (mit nur
15 Mann) besonders aus.
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1800
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zeichnete sich das Reg. erneut im Gefecht
bei Lohdorf (Teilgefecht der Schlacht bei Möskirch), dann im Treffen
bei Biberach aus, später in dem Rückzugsgefecht bei Lambach.
Regiments-Kommandant Fürst Liechtenstein und Rittmeister Bogdan (inzwischen
Major) erhielten für ihre hervorragenden Leistungen den MTO.
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1805
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geriet der grösste Teil des Reg. durch
die Kapitulation von Ulm in Gefangenschaft. Ein Teil schloß sich
dem Korps Erzherzog Ferdinand an. Eine Eskadron nahm an der Schlacht von
Austerlitz teil.
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1809
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6 Eskadronen im 1. Korps Bellegarde in
Deutschland, 2 Eskadr. an der böhmisch-sächsischen Grenze. Erstere
nahmen an dem Gefecht bei Ursensollen, 4 Eskadr. an jenem bei Bersching
und Pruck-Nittenau teil. Am Vortag der Schlacht bei Aspern bestand das
Reg. geführt von Oberst Graf Hardegg ein Reitergefecht bei Esslingen
und focht dann mit Auszeichnung bei Aspern, Wagram (nunmehr unter Oberst
Schmuttremayer) und Znaim.
Von den in Böhmen stehenden Eskadronen
zeichnete sich Lieutenant Carl Steindl besonders aus, in dem er durch
hartnäckigen Widerstand die Stadt Eger und die dortigen erarischen
Vorräte rettete. Er erhielt dafür den MTO. Weiter 19 Offiziere
des Regiments wurden namentlich belobt
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1813
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war das Reg. im österreichisch-bayrischen
Korps des G.d.C. Graf Wrede eingeteilt und zeichnete sich durch Verteidigung
von Gelnhausen, in der Schlacht bei Hanau und später im Gefecht bei
St. Croix (31. Dezember) aus. G.d.C. Graf Wrede stellte dem Regiment über
sein Verhalten bei Hanau ein höchst ehrenvolles Zeugnis aus.
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1814
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im 5. Korps der Hauptarmee, focht das
Reg. erneut mit besonderer Auszeichnung bei Brienne, einzelne Abteilungen
bei Nogent, Nangis und Troyes. Das Regiment nahm noch an den Schlachten
bei Bar - und Arcis-sur-Aube teil. Regiments Kommandant C. Frhr. v. Mengen
wurde für Hanau und Brienne mit dem MTO ausgezeichnet, eine Reihe
von Offizieren erhielt hohe russische Orden.
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1815
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in Frankreich, ohne Aktion
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1848
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in Garnison in Ungarn. Anfänglich
zum Schutze des Banates gegen die Serben verwendet, stellte es sich freiwillig
dem Festungskommandanten von Arad zur Verfügung und bewirkte durch
sein Erscheinen den Abzug der die Festung bedrängenden Insurgenten.
Später zum Schutze von Temesvár in diese Festung gezogen, von
wo aus Abteilungen an diversen Streifzügen teilnahmen, sowie an den
Gefechten bei Engelsbrunn-Lippa, Werschetz, Verproviantierung von Arad
(Gefecht bei Szt. Miklós). Eine Eskadron war in Arad zurückgeblieben
und nahm an der Verteidigung dieser Festung teil.
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1894
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Abteilungen an einem Streifzug gegen den
Eisernen-Tor-Pass beteiligt, der Einnahme von Neu-Arad, dem Gefecht bei
Valemare, endlich 6 Eskadronen an der Verteidigung von Temesvár
ehrenvoll beteiligt, wobei sich das Reg. bei dem Überfall auf Freidorf
sowie beim Ausfall von Temesvár am 3.8. auszeichnete. Die 1. Majors-Division
war im Sommerfeldzug bei der Südarmee des Banus und focht bei Kács.
Nach dem Entsatz von Temesvár wurde das Reg. zur Verfolgung des Feindes
eingesetzt, focht bei Kostil, verfolgte die Insurgenten bis Dobra und
bracht ihnen bedeutende Verluste bei.
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1859
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5 Eskadronen rückten erst am Schlachttage
von Solferino ein und kamen nicht mehr zum Einsatz, ebenso 3 in Tirol
detachierte Eskadronen
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1866
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mit 5 Eskadronen bei der Kavallerie-Division
der Nord Armee, focht das Reg. bei Königgrätz und später
bei Blumenau
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Adjustierung des Reg. Nr. 2
1790: gelbe Czapka, grasgrüne Kurtka, ponceaurote Egalisierung, gelbe
Knöpfe
1798: gras- später dunkelgrüne Czapka, dunkelgrüne Kurtka
und Beinkleider, scharlachrote Egalisierung, gelbe Knöpfe
1865: grüne Tatarka, lichtblaue Ulanka und Hosen, krapprote Egalisierung,
gelbe Knöpfe
1868: dunkelgrüne Tatarka, lichtblaue Ulanka, krapprote Stiefelhosen
und Egalisierung, gelbe Knöpfe
1876: dunkelgrüne Czapka, lichtblaue Ulanka, krapprote Egalisierung
und Stiefelhose, gelbe Knöpfe
Offizier vom UR Nr. 2 um 1798
Quellen:
- Obstlt. Alphons Frhr. v. Wrede, Geschichte der K.u.K. Wehrmacht
von 1618 bis Ende des XIX. Jahrhunderts
- OSPREY MILITARY, Men-at-arms Series Nr. 329
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